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    Erlebe Vietnam

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    Reisekrankheiten in Vietnam

    Jetlag

    Aufgrund der großen Zeitverschiebung, je nach unserer Sommer- und Winterzeit zwischen 5 und 6 Stunden, benötigt der Körper etwas Zeit um sich auf die Veränderung einzustellen. Je nachdem zu welcher Uhrzeit Sie in Vietnam ankommen, versuchen Sie direkt in den richtigen Rhythmus zu kommen. Halten Sie bis abends durch und gehen Sie dann ganz normal schlafen. Das mag anstrengend sein, dafür werden Sie sich jedoch schnell in die neue Zeitzone einfinden können. Sie können auch schon vorher überlegen, was Sie in der Stadt, in der Sie ankommen, unbedingt sehen möchten. Ihre Neugier auf das neue Land und das Unbekannte wird Sie dann bestimmt wach halten und abends können Sie dann müde aber glücklich in Ihrer ersten Unterkunft ins Bett fallen.

    Diarrhö (Durchfallerkrankung)

    Veränderung des Rhythmus, Klima und Nahrung (vor allem scharfes Essen) können Ihre Verdauung durcheinander bringen. Solange diese Erscheinung ohne weitere Nebenwirkungen auftritt, gönnen Sie sich am besten ein wenig Ruhe und sorgen Sie dafür, dass Sie genug trinken. Wenn Sie reisen müssen, können Sie auch Loperamide einnehmen. Dieses Mittel legt die Peristaltik (natürliche Bewegung der Därme) lahm, sodass es scheint, als wenn die Diarrhö vorbei ist. Gebrauchen Sie es aber nur, wenn Sie nicht häufig zur Toilette gehen können. Sollte die Diarrhö länger als zwei Tage anhalten, oder Nebenerscheinungen wie Fieber, Blut im Stuhlgang oder andere Dinge auftreten, nehmen Sie Kontakt mit einem Arzt auf.

    Vorsorge gegen Diarrhö

    Eine Vorsorge gegen Diarrhö ist wichtig, um Ihrer Gesundheit vorzubeugen: Trinken Sie nur Wasser aus abgeschlossenen/versiegelten Flaschen oder Dosen, oder Getränke, die aus gekochtem Wasser zubereitet wurden, wie Tee oder Kaffee. Eiswürfel sind am vertrauenswürdigsten, wenn es runde Kugeln mit Löchern in der Mitte sind. Fruchtsaft ist nur sicher, wenn kein Wasser zugefügt wurde.

    Nahrung, vor allem Fleisch und Fisch sollte gründlich gekocht oder gebraten sein. Von westlichen Salaten, die man in Salad-Bars oder teuren Hotels bekommt, ist im Allgemeinen abzuraten.

    Es im Allgemeinen sicher, in Straßenläden zu essen. Generell ist in Vietnam die landestypische Küche meistens sicherer als die westliche.  Essen Sie aber hauptsächlich dort, wo viel Betrieb ist: die Umlaufgeschwindigkeit, mit der das Essen zubereitet und gegessen wird, ist dann hoch, was der Hygiene zu Gute kommt. Auch Restaurants bei denen Sie gut sehen können, dass es sauber ist, sind ratsam. Was die Straßenläden betrifft, ist es klug, später am Tag kein Fleisch mehr zu essen, das hat dann manchmal den ganzen Tag ungekühlt gelegen.

    Malaria

    Malaria kann das ganze Jahr über in Vietnam vorkommen. Das gesamte Küstengebiet und die flachen Deltagebiete (Rote Fluss und Mekong Deltas) sind so gut wie malariafrei, außer dem südlichsten Punkt des Mekong Deltas südlich von Ca Mau. Alle Provinzhauptstädte außer Kon Tum sind ebenfalls malariafrei. Ob Sie eine Prophylaxe nötig haben, hängt von Ihrer Reiseroute ab. Für viele der erlebe-vietnam Reisen ist keine Prophylaxe nötig. Dennoch empfehlen wir Ihnen, sich immer bei einer der genannten medizinischen Instanzen beraten zu lassen. In Deutschland wird meist Lariam als medikamentöse Prophylaxe empfohlen. Es ist allerdings ein recht schweres Mittel und sollte bei Einnahme in jedem Fall auf Alkohol verzichten.

    Prophylaxe oder nicht, es ist immer wichtig, vorbeugende Malariaschutzmaßnahmen zu unternehmen. Maßnahmen sind u.a.: abends die Arme, Beine und Füße bedecken, sich mit einem Antimückenmittel eincremen, in dem DEET enthalten ist und ein Mückennetz benutzen. Ist keine Klimaanlage vorhanden finden Sie immer Moskitonetze in Ihrem Zimmer.

    Denguefieber und Japan-B-Encephalitis

    Da beide Krankheiten durch Mücken übertragen werden, können Sie dieselben Vorsorgemaßnahmen genau wie bei Malaria treffen. Gegen Denguefieber gibt es keinen Impfstoff, wohl aber gegen die Japan-B-Encephalitis. Diese Impfung wird nur empfohlen, wenn Sie länger als 6 Monate nach Asien reisen.